Kernspintomografie (MRT)

Die Kernspintomografie ermöglicht eine optimale Darstellung von allen schwer darstellbaren oder zugänglichen Weichteilgeweben und eine gute Darstellung von Knochen.

Voraussetzung für eine gute Bildgebung ist hierbei, dass sich der Patient nicht bewegt. Daher werden die Untersuchungen in Vollnarkose durchgeführt.

Wir setzen die Kernspindiagnostik routinemässig bei der Suche nach Erkrankungen der Wirbelsäule und des Rückenmarks ein und sind in der Lage, Bandscheibendegenerationen und –vorfälle, eingeklemmte Nerven der Cauda equina, unfallbedingte Verletzungen und Blutungen, aber auch versteckte Tumorerkrankungen und Fremdkörper unter der Wirbelsäule oder bakterielle Bandscheibenentzündungen zuverlässig zu diagnostizieren.

Ein weiterer Schwerpunkt der Kernspindiagnostik sind Schädel- und Hirnerkrankungen bei Patienten mit so unterschiedlichen Problemen wie chronischem Nasenbluten, Schädel-Hirn-Trauma nach Autounfällen oder Bissverletzungen, Krampfanfällen, Kaumuskelentzündungen, bizarre Gangstörungen sowie Gleichgewichsstörungen als Folge einer Mittelohrvereiterung. Ein weiterer Teil des Repertoires sind Gelenkserkrankungen, insbesondere im Bereich der Sehnen und Bänder des Knie- und Schultergelenks und hartnäckige, fistelnde Wunden im Bereich der Pfoten, wo oft ein eingetretener Fremdkörper sein Unwesen treibt.

In allen Fällen, in denen eine Operation Teil der Therapie ist, ermöglicht uns die Kernspintomografie die Lage, Größe und Ausdehnung einer Erkrankung millimetergenau zu bestimmen und trägt damit erheblich zu einem erfolgreichen und gleichzeitig schonendem operativen Vorgehen bei.