Gehörtest/Taubheitsuntersuchung/Audiometrie

zurück zu Neurologie

Die in unserer Praxis durchgeführten elektrodiagnostischen Untersuchungen des Gehörs sind unter verschiedenen Begriffen bekannt:

Im deutschsprachigen Raum spricht man von AEP (auditorisch evozierte Potentiale) oder Audiometrie,  in den englischsprachigen Ländern kennt man den Test vor allem unter der Abkürzung BAEP (brain stem auditory evoked poenteial), oder BAER (brain stem auditory evoked respone).

Die Audiometrie kommt überwiegend zur Fragestellung einer angeborenen/genetischbedingten Taubheit im Rahmen einer Zuchtuntersuchung  zum Einsatz. Diese sensoneurale Form der Taubheit beruht auf den Genen der Weiß-Pigmentierung und dem Merle-Gen. Von einigen Zuchtverbänden ist eine audometrische Untersuchung vor dem Zuchteinsatz vorgeschrieben, da aufgrund der möglichen Vererbung mit betroffenen Tieren (auch einseitig tauben Tieren) nicht gezüchtet werden soll.

Aber auch bei erworbener Taubheit (z. B. durch eine Mittelohrentzündung) besteht oft das Bedürfnis nach einer objektiven Meßmethode, da eine genaue Aussage aufgrund der noch anderen funktionierenden Sinnesorgane selbst für den erfahrenen Besitzer oft nur schwer möglich ist.